Wanderungen in Königswinter

 

Rund um Thomasberg

Die Wanderung rund um Thomasberg ist eine der abwechslungsreichsten Wanderungen in der Wanderfibel, da sie den ehemaligen Steinabbau, die landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Nutzungen ebenso zeigt, wie Siedlungsstrukturen und die Verkehrswegdichte am und im Naturschutzgebiet Siebengebirge. Der Wanderweg beginnt am Parkplatz, der zum Kloster Heisterbach gehört und im Zuge der Regionale 2010 Projekte angelegt wurde.

 

Oberdollendorf und seine Weinberge

Wir beginnen diese Weinwanderung am Kloster Heisterbach und bemerken, dass es hier offensichtlich keinen Bezug zum Weinanbau gibt. Aber eben nur offensichtlich, denn im Mittelalter führten Zisterziensermönche, obgleich der Enthaltsamkeit verpflichtet, die Weinanbautradition der Römer mit großem Können und Geschick fort. So spielten die Mönche des Kloster Heisterbach im 12. Jahrhundert im Siebengebirgsweinbau eine wesentliche Rolle und gaben neue Impulse und es waren Anbauflächen bis ins Heisterbacher Tal zu finden.

 

Klosterlandschaft Heisterbach

Auf Wunsch des Kölner Erzbischofs Philipp von Heinsberg gründen zwölf Mönche aus dem Eifeler Zisterzienserkloster Himmerod im März 1189 auf dem Petersberg ein Kloster. Der Erzbischof stattet den Gründungskonvent mit den Gebäuden und Gütern eines zuvor aufgegebenen Augustiner-Chorherrenstiftes auf dem Petersberg sowie weiteren Besitzungen in Meckenheim, am Stenzelberg und im nahegelegenen Heisterbacher Tal aus. Fundamente eines Kirchenbaus sind heute noch auf dem Petersberg zu besichtigen.

 

Der Wanderklassiker

Als klassische Rundtour, die in Königswinter beginnt, könnte man diese Wanderung bezeichnen. Wir beginnen am Parkplatz nahe der Drachenfelsbahn-Talstation und gehen durch die Winzerstraße in Richtung Nachtigallental. Vorbei am sehenswerten Königswinterer Friedhof, auf dem bekannte Persönlichkeiten begraben liegen, kommen wir unter der B 42 hindurch zum malerischen und sehr bekannten Tal. Die romantische Schlucht, mit den alten, in den Fels geschlagenen Weinkellern, die zum kühlen Lagern von Weinen dienten, wird von vielen Gästen zum Aufstieg auf den Drachenfels genutzt, die nicht per Zahnradbahn gemütlich reisen wollen.

 

Margarethenhöhe und Waldgaststätten

Mitten im Naturpark Siebengebirge gelegen, bietet sich die Margarethenhöhe als Startpunkt von Wanderungen geradezu an und hat mit dem Naturparkhaus des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge (VVS) auch ein gutes Argument. Dazu zählen sicherlich auch die vielen Parkmöglichkeiten. Wir beschreiben hier die klassische Wandervariante mit dem Hauptwanderweg zum Milchhäuschen, einer der Waldgaststätten im Siebengebirge als Etappenziel.

 

Rund um den Großen Oelberg

Eine tolle Wanderung um den großen Oelberg, bei der man ausgehend vom Wanderparkplatz am Lahrring über Ittenbach, das Forsthaus Stöckerhof und Rosenau zur Margaretenhöhe nahe des Ausgangspunktes geht. Auf dem Weg erwarten uns die Streuobstwiese Rosenau, die Forsthäuser Stöckerhof und Lohrberg sowie einige wunderschöne Aussichten.

 

Soldatenfriedhof Ittenbach und Frühmeßeiche

Auf den ersten Blick eine unspektakuläre Wanderung, die auch noch die A 3 und die ICE-Strecke tangiert. Doch wir wandern durch verschiedene Landschaftsarten, die das Siebengebirge prägen. Schon der Startpunkt am Soldatenfriedhof deckt die kulturelle Seite des Siebengebirges ab, und unterwegs werden wir die verschiedenen Waldarten kennenlernen. Sowohl den lichten Laubwald als auch den hohen Nadelwaldbestand und Mischwaldparzellen sowie die Siefenstruktur, die für das Siebengebirge wohl auch Namenspate war, können wir entdecken.

 

5 Bäche Wanderung

Wie der Name schon preisgibt, wandern wir an Bächen entlang und entdecken eine Landschaft, die dem erfahrenen Siebengebirgswanderer neue Seiten von Königswinter zeigt. Wir beginnen am sehenswerten Soldatenfriedhof in Ittenbach und nehmen erst mal das Rauschen der A 3 und der ICE-Strecke in Kauf, um im Laagsbusch gen Gräfenhohn zu streben. Auch hier, am Rande der Bebauung ist ein Wanderparkplatz angelegt, der etwas versteckt liegt und als Ausgangspunkt dienen kann. Nun ist der Verkehrslärm längst verschwunden und ein liebliches Bachtal empfängt uns und läßt einen immer wieder über die überraschend stillen Täler im Siebengebirge staunen.

 

Wanderung der 10 Bergaussichten

Das Siebengebirge ist bekannt für seine waldreichen Wanderwege mit grandiosen Ausblicken als eingestreute Höhepunkte. Diese Verbindung macht sich der Rheinsteig auf 40 km durch das Siebengebirge ebenso zunutze wie viele Wander- und extrem sportliche Laufveranstaltungen. Da wollen wir nicht hinten anstehen und haben eine Wanderung entworfen, die 10 Berg- und mehrere Waldaussichten bietet und ein alpines Höhenprofil aufweist. Daneben werden 5 Waldgaststätten besucht, um unterwegs einkehren zu können und die rustikale Küche zu genießen.

 

Rheinsteig - Die RundeSieben

Mit insgesamt 41 Kilometern vom Ennert im Norden bis zur Erpeler Ley im Süden führen 13% des 320 km langen Rheinsteigs durch unser Wandergebiet des näheren und erweiterten Siebengebirges. Und seit Eröffnung im Jahr 2005 haben viele Wanderjournalisten, Wanderbegeisterte und auch Tagesbesucher Abschnitte des Rheinsteigs erkundet. Dabei steht eine Frage fast immer im Raum: Welcher Abschnitt ist der Favorit der Touristiker im Siebengebirge? Hier ist daher die Etappe, die den Schreiber der Zeilen immer wieder begeistert und auf diesen Abschnitt wird jeder Wanderinteressierte geschleppt, der sich nicht wehren kann.